Die Idee
- Ein fiktives Unternehmen beauftragt ein Entwicklungsteam mit der Aufgabe, einen Rennwagen für "Wochenend-Rennfahrer" zu bauen
- Studenten entwerfen, konstruieren und bauen innerhalb eines Jahres einen einsitzigen Prototypen eines Rennwagens
- Ziel des Projekts ist die Teilnahme am internationalen Wettbewerb der Formula Student Germany 2010 in Hockenheim
Geschichte
- initiiert 1981 durch die SAE in den USA (Formula-SAE)
- 1998 erste Formula Student in England
- seit 2006: Formula Student Germany (durch den VDI ausgerichtet)
- Austragungsorte: England, USA, Italien, Australien, Japan, Brasilien, Deutschland (Hockenheimring)
- heute stellt Deutschland circa 65 Teams
Reglement / Anforderungen
- offenes Formel-Fahrzeug, 4 Räder, Radstand min. 1525mm
- Federweg ±25,4mm im fahrfertigen Zustand
- mechanische Lenkung der Vorderräder
- zwei Bremskreise, Bremse an allen vier Rädern, Bremslicht
- Überrollbügel, Front- und Seitenaufprallschutz
- 5- oder 6-Punkt-Sicherheitsgurt
- Feuerschutzwand zwischen Motor und Cockpit, Feuerlöscher
- 4-Takt Ottomotor mit max. 610cm³ mit 20 mm Luftbegrenzer
Disziplinen
Am Ende entscheidet das beste Gesamtpaket, das folgende Kriterien optimal vereinen kann:
- Static Events (325 Punkte) - Analysen des Herstellungsprozesses
Engineering Design (150) - Konstruktion der Rennwagen
Cost Analysis (100) - Kostenvergleich und Kostenbewusstsein
Business Presentation (75) - Präsentation zum Verkauf einer Kleinserie an ein fikt. Unternehmen
- Dynamic Events (675) - Fahrten auf versch. Strecken in untersch. Disziplinen
Skidpad (75) - Fahrt auf einer liegende Acht (Kreisdurchmesser15,25 m)
Acceleration (75) - Beschleunigung aus dem Stand auf 75 m
Autocross (100) - Fahrt auf einem 800 m langen Handling-Kurs (Geraden, Haarnadelkurven,
Slalomstrecken)
Endurance (325) - Fahrt auf einem 22 km-Kurs (mit Fahrerwechsel und Neustart)
Fuel Economy (100) - Kraftstoffeffizienz wird anhand des „Fuel-Efficiency-Faktor"
gemessen
Gesamt 1000 Punkte