Team-Foto

Chassis

Mitglieder der Abteilung Chassis (siehe Bild): Joachim Krieger (Abteilungsleiter) und Daniel Ramminger

 

Aufgabengebiete:

- Rohrrahmenkonstruktion:

In der ersten Saison wird ein Stahlrohrrahmen verbaut, wie aus klassischen Rennwagen bekannt. Im Laufe der Zeit wurden bereits 7 Rahmenentwürfe angefertigt, mussten jedoch immer wieder verworfen werden, da neue und bessere Lösungen gefunden wurden. Die Konstruktion des Rohrrahmens hängt insbesondere von den anderen Komponenten (Fahrwerk, Motor, Getriebe) ab, da diese bestimmte Raumvorgaben und Einbaulagen mit sich bringen.

- Raumplanung:

Hier geht es um das Motto: weniger Größe -> weniger Gewicht. Es kommt vorallem auf eine gute Kommunikation mit den anderen Abteilungen an, damit sämtliche Teile bedacht werden. Wichtig ist auch, dass flexible Komponenten (wie Behälter, Batterie, Steuergeräte, Kühler etc.) nicht vor den unflexiblen geplant werden.
Da unser Wagen über eine recht große Motor-Getriebe-Einheit verfügen wird und das neue Reglement vorgaben für die Cockpitgröße macht, ist der Punkt Raumplanung von besonderer Bedeutung.

- Gewicht und Schwerpunkt:

Ziel bei einem Rennwagen ist natürlich stets ein möglichst geringes Gewicht für bessere Fahreigenschaften. Hier können vorallem überschüssige Rohre eingespart werden und durch Einsatz moderner Verbundwerkstoffe steifere und leichtere Konstruktionen umgesetzt werden.
Von ebenfalls großer Bedeutung ist der Schwerpunkt des Fahrzeugs, da dieser sowohl in der Kurvenfahrt eine Rolle spielt, als auch bei dem Tilt Table Test, bei dem das Auto um 60° zur Seite gekippt wird (simuliert hohe G-Kräfte). Teile sollen also so tief wie möglich am Boden angebracht werden.

- Crashsicherheit:

Das Reglement gibt einen Seitaufprallschutz (Teil des Rohrrahmens) und eine Crashbox an der Front vor. Für diese gibt es besondere Anforderungen bezüglich der Energieabsortption, damit Fahrer (und Fahrzeug) möglichst unversehrt bleiben. Standard ist hier eine Aluminiumwabenkonstruktion, die verhältnismäßig günstig zu erwerben ist, nicht viel wiegt und auch von den meisten Teams eingesetzt wird.
 

- Ergonomie:

Die Konstruktion eines bequemen Sitzes, gute Sicht auf die Straße, genug Beinfreiheit (selbst bei über 185cm Körpergröße) und ein übersichtliches Cockpit sind Anforderungen, die jedes Fahrzeug mit sich bringt. Die besondere Herausforderung besteht darin, dass ein technisch optimaler Rennwagen oftmals kein fahr- bzw. bedientechnisch optimaler Rennwagen ist und hier der ein oder andere Kompromiss eingegangen werden muss. Bei der Gestaltung des Cockpits und Lenkrades wird beispielsweise eng mit der Abteilung Elektronik zusammengearbeitet, damit elektronische Anzeigeinstrumente geschickt angebracht werden. Um Lenkgetriebe und Pedalerie platzsparend unterzubringen wird mit Abteilung Fahrwerk nach einer Lösung gesucht.
 

- Design und Aerodynamik:

In der Formula Student gibt es zwar nur kleine, kurvige Strecken, die mit relativ geringem Tempo gefahren werden und bei denen daher keine besondere Aerodynamik von Nöten wäre, dennoch legen wir viel Wert auf eine windschnittige Aussenhaut, die gewissen Anpressdruck bietet. Das Gebiet der Aerodynamik bietet viel Raum für Experimente, die wir auch in einem hochschuleigenen Windkanal an kleinen Modellen durchführen können. Geplant ist bisher ein Diffusorsystem und diverse Spoiler.
Ein ausgefallenes Design soll ebenfalls Eindruck erwecken. Aus vielen Entwürfen hat sich mittlerweile eine Richtung herauskristallisiert, die wohl auch grob beibehalten wird. Bei solch einem Entwurf sind Aspekte wie Kühlerbelüftung, Motorentlüftung, Abschirmung aerodynamisch ungünstiger Teile und Raumplanung von Bedeutung.

 

Kontakt Abteilung Chassis

Premum Sponsoren

  • ATS Leichtmetallräder     
  • Vector Informatik
  • Cadfem
  • Euro Engineering
  • Werden Sie jetzt Sponsor